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Löwchen Zucht Leoncino delle Stelle
Löwchen Züchter in FCI / SKG / SZC - Löwchen Welpen mit Stammbaum
8048 Zürich - Badenerstr. 676 - Tel. +41 76 515 59 61 |
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Löwchen
Löwchen Familie:
Die Familie der Bichons:Zwerghunde mit Charme
Als << närrisches Spielzeug hübscher Damen,die nichts tun als spielen und liebkosen und die kostbare Zeit vertrödeln, anstatt sie nützlich anzuwenden >> wurden einst die Bichons vom englischen Naturforscher Edward Topsel (1572-1625) bezeichnet. Auch heute sind die Hunde der Bichon-Rassen vor allem bei Frauen beliebt.
Seit dem klassischen Altertum sind diese Zwerghunde als Begleiter vornehmer Damen bekannt. Selbst Mumien kleiner, weisser Schosshunde wurden in ägyptischen Pharaonengräbern gefunden. Man unterscheidet heute fünf verschiedene Rassen: Malteser, Havaneser, Bichon frise, Bologneser und das Löwchen. Laut dem Schweizer Kynologen Hans Räber gehört auch der Coton de Tulear, wenn auch nicht offiziell, in diese Gruppe.
Die Hunde der Bichon-Rassen sind relativ klein, meist weiss und langhaarig. Ihr Haarkleid kann glatt, gewellt oder gekräuselt sein. Ihre Fellpflege ist aufwändig. Gemeinsam ist ihnen die fröhliche Ausgelassenheit, Charme und Klugheit. Sie sind sehr anhänglich und haben daher manchmal Mühe, allein zu bleiben. Viel lieber begleiten sie ihre Besitzer durch dick und dünn. Obschon sie kaum grösser als 30 Zentimeter werden, sind sie robust und ausdauernd. Manche trifft man sogar im Hundesport Agility in der Kategorie der << Minis >> an. Nachfolgend die einzelnen Rassen im Kurzporträt.
Malteser

Der Malteser kommt nicht unbedingt von der Insel Malta.Sein Name stammt vom alten Wort << malat >> ab, welches Zuflucht oder Hafen bedeutet. Die Küstenorte des südlichen Mittelmeeres waren Heimat dieser Hunde. Mit seinen 20 bis 25 Zentimetern Höhe und einem Gewicht von drei bis vier Kilogramm ist der Malteser der kleinste der Bichons. Sein Haar ist lang und seidig. Zu Beginn der Reinzucht waren nicht alle Malteser weiss. So hat Hans Räber in seiner Enzyklopädie der Rassehunde festgehalten, dass die ersten 1904 ins Schweizerische Hundestammbuch eingetragenen Malteser weiss mit gelbbraunen Flecken waren. Nicht nur Madame Pompadour war Liebhaberin dieser kleinen Hunde, auch in unserer Zeit bekennt sich die amerikanische Filmschauspielerin Elizabeth Taylor zu ihren Verehrern. Vielleicht nicht zuletzt auch wegen ihres << handlichen >> Formats eignen sich die Malteser besonders als Jet-Set-Begleiter - ob sie in dieser Rolle glücklich sind, hängt ganz von der Haltung ab.
Havaneser

BES. E. HOMONNAI(A) "ILKY MOOR SWEET DREAMS"(BONITA)
Eine Nummer grösser ist der Havaneser. Er bringt neben dem Löwchen Farbtupfer in die Bichon-Palette. Der Havaneser darf reinweiss, falbfarben von hell bis dunkel, gefleckt, leicht schwarz gewolkt oder sogar schwarz sein. Er gelangte vermutlich mit den Spaniern oder italienischen Kapitänen nach Kuba. Dort entwickelte er sich schnell als Statussymbol begüteter Einwohner. Die Kubaner sollen diesen kleinen Vierbeiner nie verkauft, sondern nur an gute Freunde verschenkt haben. Inzwischen sind jedoch alle alten Blutlinien in Kuba ausgestorben. Einzelne Hunde waren jedoch herausgeschmuggelt worden und in die USA gelangt, von wo aus sich die Zucht weiter entwickelte.
Coton de Tulear

Ähnlich, aber grösser und robuster ist der Coton de Tulear aus Madagaskar. Sein Name weist auf sein baumwollartiges Fell hin. Da der Coton eine relativ junge Rasse ist, ist seine Grösse und auch Farbe noch nicht ganz durchgezüchtet. Neben den gewünschten bis zu 32 Zentimeter hohen Tieren fallen in Würfen manchmal noch Welpen, die mehr als 35 Zentimeter hoch werden, so wie sie teilweise heute noch in Madagaskar anzutreffen sind. Obschon beim Coton die rein weisse Farbe bevorzugt wird, darf er champagnerfarbene Ohren haben. Schwarze Zeichnungen, wie sie auch vorkommen können und dem ursprünglichen Typ entsprechen, sind nicht erwünscht.
Bichon a poil frise

BES.B. BRUNNER (CH) "BONAPARTE DES PORTES DE HANAU" ( Foto: Tierfotograf PhotoRoberto)
Der Bichon a poil frise, kurz Bichon frise genannt, war vor allem vom 16. bis 18. Jahrhundert in Frankreich und Spanien in Mode. Zunächst wärmte er die Betten der Aristokratie, dann wurde er zum Liebling breiter Bevölkerungsschichten. Er unterscheidet sich von den übrigen Bichon-Vertretern durch sein korkenzieherartig gedrehtes Haar, dass eine Länge zwischen sieben und zehn Zentimeter erreichen soll. 1928 wurden die Hunde an einer Ausstellung in Duisburg << Teneriffa-Seidenpudel >> genannt. Kynologen hatten den Eindruck er sei ein Abkömmling des Zwergpudels.
Bologneser

Schwierig ist die Grenze zum Bologneser zu ziehen. Er gilt als italienische Rasse. Sein ursprünglich gekraustes Haar wird durch gezielte Züchtung zunehmend länger und flockiger. Auch bei ihm darf der Aufwand für Haarpflege nicht unterschätzt werden.
Löwchen

Mit seiner Hochbeinigkeit tanzt das Löwchen etwas aus der Reihe der Bichons - obschon auch es nicht grösser als 32 Zentimeter werden sollte. Das Löwchen kommt nicht etwa mit einem haarlosen Hinterteil zur Welt, sondern es wird so geschoren. In der im 14. Jahrhundert erbauten Kathedrale von Amiens schmücken zwei in Stein gehauene, geschorene Löwchen das Grab des Heiligen Firmin, und auch der Zürcher Gelehrte Konrad Gessner hat einen Zwerghund mit Löwenschur abgebildet. Warum ihm seit Alters her das Hinterteil geschoren wurde, ist nicht ganz klar. Eine Theorie: Da das Löwchen frierenden Damen im Mittelalter als Bettflasche diente, brachte das Abscheren des Haars direkten Kontakt zur wärmenden Hundehaut.
Das Löwchen ist heute selten anzutreffen. Ende der 1960er Jahre wurde es im Guinnes Book of Records als eine der seltensten Hunderassen der Welt aufgeführt. In England und Belgien bemühten sich Züchter ums Überleben dieser Rasse. Die Zuchtbasis ist aus diesen Gründen sehr eng, trotzdem kommen beim Löwchen nicht häufiger als bei anderen Hunderassen Erbkrankheiten vor.
Mit seinem kräftigen, leicht gewellten Haar ist es der pflegeleichteste Bichon. Eine Besonderheit ist seine Farbpalette: Das Löwchen darf jede Farbe, auch jede Farbkombination haben. Und wer nicht unbedingt mit einem geschorenen Zwerg-Löwen das Haus teilen will, der lässt ihm einfach die Haare stehen.Merke: In den Körpern der Bichons klopft eh ein Löwenherz.

Miller's Little Friend's Glenn - Löwchen nicht geschoren

Löwchen geschoren
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